Rocco Siffredi stellt sich vor

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Lebenslauf:
Rocco Siffredi wird im Mai 1964 als Rocco Tano im italienischen Ortona Mare geboren. Seinen ersten Pornofilm dreht der attraktive und gutbestückte Italiener im Jahr 1987. Es folgten gut 1300 weitere …

Rocco Siffredi ist unbestrittene der männliche Hauptstar der europäischen Sexfilm-Industrie. Und das liegt unter anderem an seiner hemmungslos selbstbewussten Art, seiner Standfestigkeit, akrobatischen Fähigkeiten und seinen 23 Zentimetern. Das alles sicherte seinen Ruf als Teufelskerl.

Privates:
Privat hat Rocco eine Doppelrolle: Als Vater zweier Kinder und als Ehemann von Model Rosa. Seine Frau hat ein entspanntes Verhältnis zur Porno-Branche, sie steht ihm bei bestimmten Auftritten sogar zur Seite.

Spezial-Talente:
Seit 1993 agiert er nicht nur als Darsteller, sondern er schreibt auch Drehbücher für Pornofilme und führt dazu selbst Regie. Das Erfolgskonzept des Italieners: Er mischt seine Branchenkenntnisse mit einer gehörigen Portion Charme – und verlängerte so jährlich die Liste seiner gewonnenen Filmpreise. Unter anderem erhielt er Auszeichnungen für “Rocco never dies (1998)” als bester Regisseur und für “When Rocco meets Kelly (1999)” als bester ausländischer Darsteller.
Und schon wieder ist er in diesem Jahr für die Venus in Berlin als bester internationaler Darsteller nominiert worden.

Die französische Regisseurin Catherine Breillat ermöglicht Rocco den Sprung ins Charakterfach. Für ihren Kinofilm “Romance” verpflichtet sie ihn als Liebhaber einer sexuell frustrierten Frau. In der Schweizer „Weltwoche“ sagte Rocco dazu in einem Interview:
„Ich habe unterschätzt, was es bedeutet, eine Rolle wirklich zu spielen, sich in eine andere Psyche hineinzuversetzen. In Pornos bin ich ich selbst. Ich muss keine Gefühle spielen, ich muss nicht nach Drehbuch weinen oder lachen. Ich muss eine Erektion haben, mehr nicht.“
Am Set war er angeblich so aufgeregt, dass er um seine Erektion kämpfen musste. Filmpartnerin Caroline Ducey war schockiert, dass sie mit einem echten Pornodarsteller zusammen arbeiten sollte. Sie hat es ihm darum wohl zusätzlich schwer gemacht …
Doch die Regisseurin, eigentlich als streitbare Feministin bekannt, hielt zu Rocco. Denn sie verehrt ihn zutiefst: „Er ist ein Engel – alle Männer sollten sein wie er.“

Doch Rocco bleibt der Porno-Szene treu …

Wie steht Rocco zu Viagra am Set?
Rocco Siffredi: „Wenn es nach mir ginge, würde ich Viagra verbieten. Es verschafft den Darstellern zwar einen Dauerständer, nimmt ihnen aber die Geilheit. Wer sich auf natürliche Art erregt, hat diesen tierischen Ausdruck in den Augen, den ein Viagra-Junkie nie haben wird. Es ist zudem möglich, dass einer eine halbe Stunde rubbeln muss, bis er endlich kommt. Das ist langweilig und törnt die Zuschauer ab“, sagte Rocco in dem bereits erwähnten Interview der „Weltwoche“.

Masturbieren so einer wie er?
Rocco Siffredi: Ja!

Was war das Irrste was, Rocco bisher vor der Kamera erlebt hatte?
Rocco Siffredi: „Ein Regisseur hat mich mal als Frau verkleidet, mit Perücke und High Heels. Ich sollte von vier Frauen vergewaltigt werden. Die Idee machte mich an, es wurde auch eine extrem scharfe Szene. Sie können sich nicht vorstellen, wie ich danach von einzelnen Leuten kritisiert wurde. «Du bist der Superstecher, Rocco, das kannst du doch nicht machen.» – «Leckt mich am Arsch», habe ich gesagt, «ich mache, wozu ich Lust habe.» Ich bin nicht schwul, doch wenn ich’s wäre, umso besser, ich würde noch viel mehr ausprobieren.“

Was sagt der Platzhirsch des Pornos Kritisches über seine Branche?
Rocco Siffredi: „Seit zwanzig Jahren mache ich diesen Job, ebenso lang versucht man, mich fertig zu machen. Zuerst mit dem Vorwurf, ich sei zu extrem. Dann wurde behauptet, ich hätte Aids. Obwohl ich immer wieder Tests vorgewiesen habe, hielt sich das Gerücht hartnäckig. Schließlich hat man versucht, mir eine Minderjährige mit gefälschtem Pass aufs Set zu schicken. Wenn etwas extrem ist in unserer Branche, dann der Neid der Kollegen.“

Mit dem heissen Analking aus Italien haben schon viele Pornostars Spaß gehabt und werden sicherlich auch noch weiterhin jede Menge haben.

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