Italienische Pornostars auf Kriegsfuß

Bekannte Pornostars drohen mit Protest gegen eine höhere Steuer auf pornographisches Material.

ROM (apa). Die italienischen Pornostars graben das Kriegsbeil gegen die Regierung Berlusconi aus, die Hardcore-Filme, Pornozeitschriften und einschlägige Comics um bis zu 50 Prozent höher besteuern will. Kritik erntete die Regierung vom Impresario der Ex-Pornodiva Cicciolina, Riccardo Schicchi. “Die höheren Steuern werden nur die Piraterie fördern. Videokassetten und DVD werden immer weniger verkauft, dafür floriert das illegale Internet-Geschäft”, meinte Schicchi.

„Pornographie soll kein Luxus werden“

Bekannte Pornostars wie Jessica Rizzo und Rocco Siffredi drohten mit Protesten vor dem Parlament, sollte die Regierung nicht auf ihre Pläne verzichten. “Pornograph soll kein Luxus werden”, lautet der Slogan.

Cicciolina: Pornographie besteuern

Anderer Ansicht ist die Ex-Parlamentarierin Ilona Staller, die mit dem “Künstlernamen” Cicciolina international bekannt geworden ist. “Die Pornographie ist ein florierendes Geschäft und es ist richtig, wenn es besteuert wird. In diesem Bereich arbeiten Personen, die Millionen verdienen. Es ist richtig, daß sie höhere Steuer zahlen”, sagte Staller, die vor zehn Jahren ihre Karriere in diesem Geschäft beendete.

Schon witzig was in Italien so abgeht oder abgegangen ist und Rocco Siffredi war natürlich live dabei. Rocco steckt halt überall seine Leidenschaft hinein  (Achtung: Zweideutig :-)).

Quelle: Presse aus dem Jahr 2002

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