Rocco Siffredi und der FC Thun

Hier nur kurze eine lustige Geschichte über Rocco Siffredi und den FC Thun, einfach mal durchlesen und selber sehen ob Rocco den FC Thun auch so her nimmt wie die Frauen in den Anal Pornos.

“Rocco, ich bin’s Walter. Hast du kurz Zeit?”
“Walter?”
“De Gregorio, Weltwoche, Zürich. Vor zwei Jahren am Comersee. Ich durfte ein paar Tage an deinem Pornoset verbringen, als Journalist, meine ich. Später haben wir uns…”
“…ja, klar, entschuldige. Hast du das alte Käfer-Cabrio noch?”
“Nein, habe ich verkauft. Hör mal, der FC Thun…”
“Scusa, Walter, wenn ich dich unterbreche, aber ich bin grad am Drehen. Ruf mich bitte nächste Woche an.”
“Ich wollte dich als Experte nur kurz fragen….hallo? …Rocco?”
Das war heute Nachmittag.
Um 22 Uhr, gerade eben also, habe ich’s nochmals versucht.
“Rocco, eine Minute nur. Beim FC Thun gibt’s einen Kerl mit 25 cm….”
“…ich bin immer noch am Drehen, habe Verständnis bitte.”
“Rocco?….”
Das mit den 25 cm war natürlich nur eine Provokation, doch Rocco Siffredi, 43, Star der internationalen Pornoszene, ist vermutlich tatsächlich am Drehen.
In mehr als 1300 Hardcore-Filmen hat der Süditaliener, mit richtigem Namen Rocco Tano, mitgemacht; seit drei Jahren arbeitet er nur noch als Regisseur und Produzent. Sein Markenzeichen: Eine Erektion von 30 cm (er selber sagt, es seien nur 23 oder 24 cm. Vgl. Weltwoche vom 17.11.2005).
Rocco steht auf Gangbangs, und sonst steht er auf Sex.
Ich hätte von ihm als Fachmann gerne Antworten auf folgende Fragen gehabt, die das schockgefrorene Land derzeit in Bann halten:
1. Wieso haben plötzlich auch Männer im Berner Oberland Lust auf Sex?
2. Und wieso gehören sogar Fussballprofis dazu?
3. Ist ein Blowjob mit Zahnspange gefährlich?
Nun kann der geneigte Leser einwenden, was das alles mit Fussball zu tun hat. Ich fragte mich das tatsächlich auch, heute beim Training der Schweizer Nationalmannschaft in Freienbach SZ. An der anschliessenden Medienkonferenz habe ich dann kapiert, dass es in der Schweiz kein Fussball mehr geben kann, bis diese Fragen nicht beantwortet sind. “Säg emoll, Gygax, was meinsch denn du zu Thema Groupies?” - “Hand ufs Herz, Haki: Chönscht dr vorstelle, dass….?”
Es ist die tiefste Krise in der Geschichte des Schweizer Fussballs, scheinbar, und so taten meine geschätzten Kollegen von den lokalen Radiostationen und Fernsehsendern, was man in einem solch dramatischen Fall zu tun hat: Man interviewt nicht nur die Spieler, sondern auch die drei Mädchen, die sich an diesem bitterkalten Tag nach Freienbach verirrt hatten. “Für Tele Mumpitz aus Freiebach, dr Möngu Max.”
Dummerweise hat Rocco alle Hände voll zu tun, mit Sicherheit hätte er uns weisen Rat gewusst.
- Soll man beim FC Thun fortan auf Kinderrabatt verzichten?
- Wer regelt beim Gangbang den Verkehr, wer hat Vortritt?
- Und was meinte Köbi Kuhn eigentlich mit Rotationsprinzip?
Ich hoffe, das Land erholt sich bis zur Euro 08 wieder.

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