02/12/2008
von Rocco Siffredi
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Vom Porno-Star zum Oscar-Gewinner

Hier eine Meinung zu Rocco Siffredi und dem Thema Filmlandschaft:

Während der Großteil der deut schen Medienlandschaft am Montag im Siegestaumel schwelgte – mit Fatih Akins Gegen die Wand hatte schließlich erstmals seit 1986 ein deutscher Film den “Goldenen Bären” heimgetragen -, titelte die “Bild”-Zeitung anderes zum Berlinale-Gewinner: “Film-Diva in Wahrheit Porno-Star”. Im Blattinneren wurde die “wilde Vergangenheit” der Hauptdarstellerin aufgerollt: Die “rassige Sibel Kekilli” hatte in Pornos mitgespielt, eine entsprechende Bildstrecke belegte den “Skandal”. Seither führt das Boulevardblatt eine Kampagne, die mit türkischem Ehrgefühl spielt – ihre Eltern hätten Kekilli bereits verstoßen, wusste “Bild” schon am Dienstag zu berichten. Weiterlesen →

28/11/2008
von Rocco Siffredi
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Rocco Siffredi – Das Zerrbild des Pornostars

Rocco Siffredi im neuen Film von Catherine Breillat, ein Guerilla-Home-Movie von Neil Young und andere ästhetische Erregungen: Brüchige Identitäten beim 33. Filmfest Rotterdam.

Zunächst entschuldigt er sich, dass er ein wenig betrunken sei vom Wein zwischendurch, schließlich sei dies schon seine vierte Ansprache in drei Stunden, aber dann stellt Gaststar Takeshi Kitano bei der Publikumspremiere des Filmfests Rotterdam schon eines klar: Was man hier zu sehen kriegt, sei “the real deal”, nicht die globalisierte Version von asiatischer Kampfkunst wie bei Kill Bill und The Last Samurai. Kitanos Meisterwerk Zatoichi geht zurück an die Wurzeln des Schwertkampfkinos: Der (vom Regisseur selbst gewohnt exzentrisch verkörperte) Titelheld ist eine Ikone der japanischen Populärkultur. Blind, aber blitzschnell mit dem Schwert: Der Kampf ist eine Frage von Sekunden, ganz nach alter Samuraifilm-Sitte. Ein Gegenpol zu den üppig choreografierten Klingen-Balletten, die das Kino mittlerweile bevorzugt, freilich als Musical aufgelöst: zugleich traditionalistisch und bilderstürmerisch, der perfekte Eröffnungsfilm für Rotterdam, wo man jedes Jahr Vergangenheit und Zukunft des Kinos auszusöhnen sucht. Weiterlesen →

26/11/2008
von Rocco Siffredi
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Die kalte Lust

Nach den Enthüllungen um Sibel Kekilli: Wie sich die Künste und die Pornographie zunehmend näher kommen.

Am vergangenen Montag beschämte die Bild-Zeitung die ahnungslose deutsche Filmkritik mit der Enthüllung, dass Sibel Kekilli, die weibliche Hauptdarstellerin in Fatih Akins Film „Gegen die Wand“, der am Wochenende bei der Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet worden war, unter dem Künstlernamen Dilara in der Vergangenheit in mehreren Pornofilmen mitgewirkt habe. Weiterlesen →

24/11/2008
von Rocco Siffredi
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Italienische Pornostars auf Kriegsfuß

Bekannte Pornostars drohen mit Protest gegen eine höhere Steuer auf pornographisches Material.

ROM (apa). Die italienischen Pornostars graben das Kriegsbeil gegen die Regierung Berlusconi aus, die Hardcore-Filme, Pornozeitschriften und einschlägige Comics um bis zu 50 Prozent höher besteuern will. Kritik erntete die Regierung vom Impresario der Ex-Pornodiva Cicciolina, Riccardo Schicchi. “Die höheren Steuern werden nur die Piraterie fördern. Videokassetten und DVD werden immer weniger verkauft, dafür floriert das illegale Internet-Geschäft”, meinte Schicchi. Weiterlesen →

22/11/2008
von Rocco Siffredi
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Rocco Siffredi in Romance

Ein kleiner Besetzungs-Clou: Jener Paolo, den die Heldin von „Romance“ in einer Bar kennen lernt und mit dem sie dann heftigen Sex hat, wird gespielt von dem Pornostar Rocco Siffredi. Er habe lange Zeit mit keiner Frau mehr geschlafen, sagt er in Breillats Film: seit dem Tod seiner Freundin. Ironie, Melancholie und einen aufregenden Hauch Authentizität bringt er in „Romance“ ein. Weiterlesen →